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Moina macropoda
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Zuchtanleitung für den japanischen Wasserfloh
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Moina, ein nur ca. 2 mm kleine japanische Wasserfloh stellt ganz besondere Bedingungen an seine Lebensumgebung. Sind diese jedoch erfüllt vermehrt er sich ungebremst und man muss fast jedenTag aus den Ansätzen Flöhe entnehmen. Wahrscheinlich aufgrund der nicht immer einfachen Zucht ist dieses Lebendfutter gegenüber anderen Lebendfutterarten nur selten bei engagierten Aquarianern vorzufinden.
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Kulturanleitung
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Auf manchen Internetseiten wird von guten Zuchtergebnissen in flachen Gefäßen berichtet, wieder andere vermehren Moina in Einweckgläsern. Bei mir laufen die Ansätze nur in nicht durchsichtigen 5l-Plastikeimern. Alle anderen Formen die Wasserflöhe zu vermehren endeten im recht schnellen Absterben der Ansätze. In die Eimer wird abgestandenes Aquarienwasser und ein Moina-Ansatz gegeben. Sofort nach dem Einsetzen muss man die Wasserflöhe füttern, da sie nach meinen Erfahrungen in klarem Wasser ohne Nahrung recht schnell absterben.
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Wie bei Daphnien füttere ich in Wasser aufgelöste Trockenhefe. Wenn vorhanden kann man noch etwas Preis Microplan zugeben. Die Ansätze sterben dann nicht so schnell ab. Moina braucht immer Nahrung, d. h. es ist notwendig täglich mindestens einmal zu füttern. Anfänglich hatte ich große Probleme mit der Menge der aufgelösten Trockenhefe. Ideal ist, wenn nach einem halben Tag das Wasser langsam wieder klar wird und man erneut eine ähnlich große Menge Trockenhefe ins Wasser gibt. Die Temperatur ist für die Vermehrung von japanischen Wasserflöhen wesentlich wichtiger als bei Daphnien. Die ideale Vermehrungstemperatur liegt bei 20° - 25° C. Darüber stirbt der Ansatz recht schnell ab, in kühlerem Wasser wird die Fortpflanzung eingestellt. Durch die Sauerstoffarmut im Wasser sammeln sich die Wasserflöhe an der Oberfläche des Eimers. Dies ist auch ein sicheres Zeichen, dass man bald die ersten Tiere entnehmen kann. Nach knapp einer Woche ist es soweit, dass man die ersten Tiere verfüttern kann. Aus einem gut funktionierenden Moina-Ansatz muss man sogar alle 1-2 Tage Tiere entnehmen, da es sonst zu viele Wasserflöhe im Eimer werden. Einen Nachteil hat Moina im Gegensatz zu europäischen Wasserflöhen, die Ansätze riechen je nach Alter recht unangenehm. Im Freien oder in einem Keller ist dies kein Problem,aber in der Wohnung würde ich niemanden empfehlen Moina zu züchten.
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Auch auf anderen Seiten wird berichtet, dass Futteransätze mit japanischen Wasserflöhen ohne ersichtlichen Grund innerhalb eines Tages absterben. Schon deshalb ist es wichtig immer mehrere Eimer parallel laufen zu lassen. Länger als 3 Wochen lief bei mir aber kein Moina-Ansatz. Üblicherweise nach 2-3 Wochen stirbt die Population im Eimer ab. Man sieht schon an diesen Beschreibungen, dass ich mit keinem Lebendfutter mehr Probleme hatte, als mit Moina. Aufgrund des nicht geringen Aufwandes zur Erhaltung der Zucht und des geringen Nährwertes von japanischen Wasserflöhen ist es verständlich, dass dieses Lebendfutter kaum an Zierfische in Deutschland verfüttert wird.
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Ich gebe selber keine Futterkulturen ab, aber unter folgendem Link gelangt man zu Internetshops die Lebendfutter in sehr guter Qualität anbieten.
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