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Spirulina ist eine Süsswasseralge, die in alkalischen, tropischen Seen mit hohem Mineralienanteil z. B. im Texoco-See in Mexiko wächst. Das bei uns erhältliche Spirulina-Pulver stammt aber aus Farmen, in denen die Alge gezüchtet wird. Inzwischen gewinnt Spirulina nicht nur als Garnelen- und Zierfischfutter immer mehr an Bedeutung. Auch als Nahrungsergänzung für Lebensmittel wird sie schon eingesetzt und in Apotheken gibt es eine ganze Reihe an Spirulina-Präparaten.
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Wenn man sich die Inhaltsstoffe von Spirulina-Algen anschaut kann man dies auch verstehen. Keine sonst bekannte Pflanze ist so ein reichhaltiger Cocktail aus Vitaminen, Mineralstoffen und Proteinen. Insbesondere der hohe Anteil an gesättigten und ungesättigten Aminosäuren macht sie einmalig. Weiterhin hat Spirulina einen mindestens zehnmal so hohen Carotin-Anteil wie Möhren und trägt dazu bei, dass Fische und Garnelen leuchtende Farben bekommen. Insbesondere bei roten Fischen und den roten Garnelenarten kann man dies recht bald nach der Fütterung beobachten. Eine ausführliche Liste der Inhaltsstoffe findet man u. a. auf der Seite von drak.de.
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Spirulina kann man entweder einfach ins Becken geben, was dazu führt, das das feine Pulver der getrockneten Alge auf der Oberfläche schwimmt und das Wasser grün färbt oder man stellt Spirulina-Sticks her. Weiterhin benutze ich die Alge als Zusatz für Lebendfutterzuchtansätze wie Drosophila und Mikrowürmer.
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Spirulina-Sticks - Rezept
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Hierfür benötigt man eine Dose gekochte Erbsen oder pürierten Spinat. Selbstverständlich kann man auch andere Gemüsesorten ausprobieren. Über Erfahrungsberichte würde ich mich freuen. Die Erbsen werden durch ein Sieb zu einem feinen Brei gerieben. Dabei bleiben normalerweise die harten Schalen im Sieb hängen. Den Spinat einfach in einem Mixer zu einem feinen Brei verarbeiten. In diese Gemüsepaste gibt man nun das Spirulina-Pulver. Üblicherweise gebe ich etwa ein Drittel der Menge des Erbsen- oder Spinatbreis an Spirulina zu. Optional ist es möglich getrocknete Artemien oder andere Zusätze mit unterzumischen.
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Das ganze wird zu einem dunkelgrünen Brei verrührt. Eventuell ist es nötig noch etwas Wasser zuzugeben, wenn die Masse zu trocken wird. Diese nun mittels einer Einwegspritze oder ähnlichem in kleine Würste formen und 24 Stunden trocknen lassen. Übrige Gemüse-Spirulina-Masse darf ruhig eingefroren werden. Die Sticks selber sind recht lange haltbar. Testet es einfach mal aus, Eure Garnelen werden es Euch danken. Es wird sogar berichtet, dass sich die Kleinen nach dem Genuss von Spirulina sogleich an die Paarung machten. Bezugsquellen für Spirulina gibt es eine ganze Reihe. Ich kaufe die getrocknete Alge für gewöhnlich bei www.drak.de.
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